| über mich
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Die Geschichte meiner Trabis 2 Mein Trabi ist von mir erst im Sommer 2004 nach Hamburg gefahren worden so lange hat er in Blumberg gestanden. Die Fahrt war ein Abenteuer für mich. Mit Dachzelt oben drauf! Über die Landstraße, denn ich wollte nicht Autobahn fahren, ging's. Allerdings ließ sich das nicht ganz umgehen, weil die Fahrt sonst zu lange gedauert hätte. Erstmal drauf, stellte ich fest, wie wunderbar das Teil lief - Spitze immerhin 110. So dauerte die Fahrt nur 5 Stunden und er stand endlich vor meiner Haustür. Nun bin ich also der dritte Mensch in unserer Straße der 'nen Trabi fährt. Wobei: mein Ältester fährt ihn eigentlich öfter als ich :-) Meine Freundin hatte in der Garage eine Simson S50 stehen, die sie loswerden wollte
(Schrott). Das konnte ich gerade noch verhindern! Als mein Anhänger noch in Blumberg war,
lud ich das Teil auf und fuhr es zu Hans. So kam es, dass ich oft in der Werkstatt war und
der Kontakt immer enger wurde. Mein Interesse an Ostfahrzeugen wurde immer größer - sehr
zur Freude von Hans. Ab jetzt war ich, nach anfänglichem Zögern, Stammgast bei eBay, um
Teile für meinen Trabi und die Simson zu suchen. Dabei stieß ich natürlich auch auf
komplette Fahrzeuge. Es sollte aber noch ein Jahr dauern, bis ich meinen nächste Trabi
bei Hans auf dem Hof stehen hatte. Auf der Suche nach Schutzleisten für den Türschweller bekam ich von einem Nachbarn meiner Freundin den Tipp nach Zerpenschleuse zu fahren. Dort gäbe es einen Menschen, der in Sachen Gummi und Plaste alles hatte, oder besorgen konnte. Leider hatte das Geschäft geschlossen, als ich dort ankam. Ich fragte in einer KFZ-Werkstatt nebenan, nach den Öffnungszeiten. So kamen wir ins Gespräch über Trabis, weil auf dem Gelände nebenan ein Universal stand. Der Werkstattinhaber bot mir seinen Un fall-Trabi an - auch ein Kombi, allerdings an der Beifahrerseite total zerdetscht (siehe Bild auf meiner Trabi-Seite). Aber für 10 war das Teil meins :-) Abholung? Wie das ging, könnt ihr oben nachlesen. Um meinem ersten Trabi einen standesgemäßen "Ausweis" zu geben, meldete ich ihn in Eberswalde an. das ging, weil ich da noch meinen Zweitwohnsitz in Blumberg hatte. So bekam "Horst" sein BAR-Kennzeichen (hat er leider nicht mehr - aber das ist eine andere Geschichte). Warum ich das erzähl? Nun, um alles nochmal zu überprüfen, rief ich einige Zeit später beim Finanzamt Eberswalde an und hatte einen netten Beamten am "Rohr". Der stellte gleich hocherfreut fest, dass das ja ein Trabant wär und ob ich Interesse an noch einem hätte? Mich fragen, ob ich Interesse hätte - lachhaft :-) So wurden wir uns schnell handelseinig und 'nen HP 350 gab's noch obendrauf - alles, wie es sich gehört; mit Papieren und Kaufvertrag! Das war die zweite Tour, die ich mit Frank machte. Der Trabi sprang sofort an und konnte von mir auf den Transporter gefahren werden. Den Hänger haben wir irgendwie dazwischengeklemmt. So hatte ich dann nach 3 Stunden meine 3. "Pappe" (einen 601 De Luxe auf dem Hof stehen - Hans war hocherfreut! Das ist übrigens der neulackierte Blaue! |